Aktion, Rezension

[Rezension] Friedhof der Kuscheltiere

 

Stephen King
Heyne Verlag
Erschienen am: 08.02.2011 (diese Ausgabe)
608 Seiten
Taschenbuch 10,99 Euro

 

 

Klappentext

Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Der weltweit erfolgreichste Horrorroman

»Der beängstigendste Roman, den Stephen King je geschrieben hat.« Publishers Weekly

 

Meine Meinung

Stephen King hat eine besondere Art zu schreiben, die nicht jedem gefällt. Ich beschreibe es mal so… Er baut ein gruseliges altes Haus, füllt es mit vielen Zimmern und schickt uns dadurch, ohne das wir genau wissen wohin es geht.

Diesmal begleiten wir Louis Creed, ein Mediziner, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern nach Ludlow zieht, in der Nähe der Schnellstraße Route 15. Mit dabei ist der Familienkater Winston Churchill, der von Louis Tochter Eileen „Church“ getauft wurde.

Wie der Klappentext schon sagt, gibt es einen mysteriösen und unheimlichen Tierfriedhof…

Jedoch geht es im Buch nicht ausschließlich um ihn.

 

Schaurige Vergangenheit

 

Stephen King hat ein Händchen dafür seine Charaktere wahnsinnig gut zu beschreiben und taucht in die schaurige Vergangenheit jedes einzelnen ab.

Dadurch kommen verstörende Abgründe zum Vorschein. Eine tragende Rolle spielt dabei Louis Frau.

Während ich das Buch las, hat sich bei mir langsam ein beklemmendes Gefühl aufgebaut, da ich teilweise nicht mehr wusste ob ich mich in Sicherheit wiegen kann oder ob nach der nächsten Seite eine zutiefst schockierende Wendung eintritt.

Diese beunruhigenden Momente nehmen Stück für Stück zu. So lebte die Familie Creed zu Beginn noch glücklich zusammen, doch unterschwellig bahnt sich das Grauen ganz langsam seinen Weg an die Oberfläche.

Bis zum Schluss hat mich das Buch fesseln können und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Verfilmung, die am 4. April 2019 in den Kinos startet.

 

Stephen King

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

 

 

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